Brose unterstützt AWO Mehr Generationen Haus Coburg: Ausbau des Nachbarschaftsnetzwerkes

Bereits zum sechsten Mal seit 2016 unterstützt Brose das AWO Mehr Generationen Haus in Coburg mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Der Betrag ist für die Unterstützung der generationenübergreifenden Arbeit der Einrichtung sowie den Ausbau des Projektes „Nachbarschaftsnetzwerk“ vorgesehen. Das Nachbarschaftsnetzwerk vermittelt neben regelmäßigen Treffen zum generationenübergreifenden Austausch auch gegenseitige Hilfestellungen im Alltag. Während der Corona-bedingten Einschränkungen wurde es zu einer wichtigen Anlaufstelle für Bürger*innen im gesamten Stadtgebiet. 

Steffen Tauss, Leiter Sozial- und Gesundheitswesen der Brose Gruppe, informierte sich vor Ort über zurückliegende und aktuelle Herausforderungen der Einrichtung sowie die Weiterentwicklung des Netzwerks: „Ich bin beeindruckt, wie schnell, kreativ und flexibel Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche auf die gesellschaftlichen Veränderungen reagiert haben. Es freut mich, dass unser Familienunternehmen hier einen unmittelbaren Beitrag zur bedarfsgerechten und zielgerichteten Hilfestellung für die Menschen in unserem direkten Umfeld leistet.“ 

Sonja Borzel, Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken e.V., ist hoch erfreut über die Unterstützung: „Dank der bereits zum wiederholten Male erhaltenen Spende ist es der Einrichtung möglich, Projekte langfristig umzusetzen und Spielraum für eine Weiterentwicklung der Angebotspalette zu ermöglichen. So konnte das Projekt Nachbarschaftsnetz in Ketschendorf ‚natürlich‘ wachsen und immer wieder neue Ideen aufgegriffen und umgesetzt werden.“ 

Liane Blietzsch, Leiterin des AWO Mehr Generationen Hauses, schilderte darüber hinaus bereits umgesetzte Initiativen: „Durch die Förderung von Brose konnten wir schnell und unbürokratisch auf verschiedenste Problemsituationen reagieren, und so der Vereinsamung alleinlebender Menschen sehr gezielt entgegenwirken“. 

Neue Wege des Austauschs und der Begegnung

Corona-bedingt gab es bis Juni keine Möglichkeit, Treffen in größeren Gruppen zu ermöglichen oder die Räume des Mehr Generationen Hauses zu nutzen. Daher fanden Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche andere Wege, um Austausch- und Begegnungsmöglichkeiten zu gestalten und der Vereinsamung wegen fehlender Kontakte entgegenzuwirken. So gab es etwa Treffen am Fenster, regelmäßige Rundrufe per Telefon oder einen Seelentröster to go, bei welchem zweimal im Monat ein Essen mitnahmefertig zusammen mit einer Kurzgeschichte abgeholt werden konnte. 

Das Nachbarschaftsnetz entwickelte während der Einschränkungen neue Arten der unmittelbaren Hilfeleistung. So organisierte eine Gruppe von Nachbar*innen, angeleitet von einer Fachkraft, kleinere Treffen im Freien oder vermittelte direkte Nachbarschaftshilfe, etwa im Haushalt, beim Wocheneinkauf oder der Gartenpflege. 

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 900 haushaltnahe Dienstleistungen durch das Netzwerk vermittelt. Ehrenamtliches Engagement ist hierbei eine wichtige Säule. Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter wuchs von 300 auf über 400 an. Für Angebote wie begleitete Einkaufsfahrten oder Vortragsreihen werden jedoch weiterhin engagierte Helfer gesucht. 

Mittlerweile können auch die etablierten Angebote des Mehr Generationen Hauses wie zum Beispiel Generationenprojekte, Sport- und Kreativkurse und der Mittagstisch wieder genutzt werden. Auch der Café-Betrieb, regelmäßige Spielenachmittage sowie die Vermittlung einzelner Hilfeleistungen beim Einkaufen oder die Begleitung zum Arzt für ältere alleinlebende Menschen finden wieder in vollem Umfang statt. Damit bietet das Haus am Bürglaßschlösschen eine Fülle von Veranstaltungen und Projekten und schafft Begegnungsmöglichkeiten für Menschen jeden Alters. 

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